Mehr Conversion durch Videos

Videos bieten die beste Möglichkeit dich darzustellen und deine Besucher persönlich anzusprechen. Im Gegensatz zu Bildern ist der persönliche Bezug um ein vielfaches höher. Denn du kannst Emotionen viel besser transportieren. Worauf du beim Einsatz von Videos achten solltest, verraten wir dir hier.

Hast du gewusst, dass YouTube mittlerweile die zweitgrösste Suchmaschine der Welt ist?
(Ja, YouTube gehört auch zu Google…)

Videos haben mit Abstand die höchste Conversion Rate, nicht nur in der Werbung. Mit Videos bist du in der Lage, schnell und einfach einen ganz anderen Bezug zu einem Interessenten herzustellen, als mit allen anderen Medien. Das Tolle ist, du brauchst keine teure Film-Crew. Mit einfachen Mitteln kannst du mit deinem Smartphone und gutem Licht bereits sehr passable Videos erstellen. In vielen Fällen reicht dies bereits.

Speziell wenn du auf Facebook oder Youtube aktiv bist, brauchst du nicht mehr als ein Smartphone.
Für professionellere „Image-Videos“ für die Webseite kann eine kleine Filmausrüstung hilfreich sein. Je nachdem was du für eine Zielgruppe hast. 

Schau dir einmal deine Konkurrenz an. Die wenigsten werden Videos verwenden. Auf Webseiten sind sie fast gar nicht zu finden. Du kannst dich also sehr leicht abheben. Und ein paar nette Grussworte als Video können Wunder wirken!

Profikamera oder Smartphone?

Eine Profiausrüstung ist natürlich immer vorzuziehen. Doch nicht jeder hat eine oder kann es sich leisten eine auszuleihen. Es gibt erschwingliche Camcorder die ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Allerdings sind Smartphones unterdessen Camcordern in der 200-300.- Klasse einiges überlegen.

Handys mit Dual-Lense nehmen mit einer 4K-Auflösung auf und das in toller Qualität. Nur auf die Beleuchtung solltest du achten. Damit kompensierst du die kleinen Linsen des Smartphones.

Smartphones haben weitere Vorteile: Sie sind klein und leicht zu transportieren, es gibt Bluetooth Fernbedienungen und auch Stative. Ebenso externe Mikrofone. Und zu guter Letzt kannst du direkt auf dem Smartphone in wenigen Minuten und ohne kompliziertes Schnittprogramm dein Video zusammenschneiden. 

Traue dich also, sofern du ein aktuelles Handy hast. Wenn es die Finanzen zulassen, ist ein Profi aber natürlich die beste Wahl.

Videos, aber wo?

Filmsequenzen können überall verwendet werden, wo es für dich sinnvoll ist. Ein paar typische Einsatzgebiete haben wir hier für dich zusammengefasst.

"Hero-Video" oder "Hintergrund - Video"

Anstatt eines „Hero-Images“ kannst du auch ein Hero-Video einbinden. Dieses grossformatige Video das meist den ganzen „Kopfteil“ einer Seite beansprucht, soll Emotionen transportieren. Üblicherweise beträgt die Video-Sequenz nur wenige Sekunden und wird automatisch in einer Schleife (wiederholend) wiedergegeben. Je nachdem kann das Video automatisch abgespielt werden oder der Besucher muss es aktiv starten.

Begrüssung

Sehr geeignet sind Videos auch als Begrüssungsvideos. Speziell, wenn du eine Personenmarke bist und dich kurz vorstellen möchtest. Eine Kombination mit einem kleinen „Werbevideo“ wie ausschnitte deiner Arbeit oder Kundenmeinungen veranlassen den Besucher dazu, deine Webseite und damit deine Angebote näher anzuschauen.

Landingpages

Hervorragend wirken Videos auf Landingpages (dezidierte Verkaufsseite), ergänzend oder anstatt von Text und Bildern. Im Rahmen von Online Marketing Kampagnen können Videos auch als eigenständiges Werbe- und Verkaufsmittel verwendet werden. 

Produktpräsentation

Zeigst du deine Produkte in Bewegtbildern, kann sich der Besucher ein viel besseres Bild davon machen. Prädestiniert für physische Produkte, die du im Einsatz zeigen kannst (wie zum Beispiel eine Gemüseraffel im Shopping-TV präsentiert wird), kannst du auch Dienstleistungen darstellen. Zum Beispiel mit einer „Room Tour“ durch dein Büro oder ein paar Ausschnitte typischer Tätigkeiten oder Kundengesprächen.

Vor- und Nachteile von Videos

Die Vorteile haben wir bereits erkennt. Du kannst Emotionen viel besser transportieren. Ausserdem „lesefaule“ und „lese schwache“ Besucher besser abholen. Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass Videos viel höhere Beachtung haben als Text und Besucher eher und länger auf deiner Seite verweilen.

Die Nachteile allerdings liegen ebenfalls auf der Hand. Videos sind zwar einfach zu produzieren, aber nicht immer eigenen sich eigene Aufnahmen mit Smartphone als zentrales Video-Element auf der Webseite.

Mit einer guten Handykamera und noch besserer Beleuchtung kannst du beachtliche Videos erstellen. Die Tonqualität, falls relevant, ist aber mindestens so wichtig wie das Bild. Ist der Ton relevant, muss er wirklich gut sein. Hall, Hintergrundgeräusche, ungenügende Lautstärke etc. sind unbedingt zu vermeiden. Im Zweifelsfall kannst du ein externes Mikrofon einsetzen. Ansteckmikrofone (Lavalier-Mikrofone) können teilweise auch direkt an Smartphones angeschlossen werden.

Technisch ist die Integration von Videos in eine Webseite etwas anspruchsvoller als Bilder. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie und in welchem Format ein Video eingebunden und gespeichert wird. Eine oft eingesetzte, kostenlose Variante ist die Einbindung von YouTube. Es ist auch möglich Video auf dem eigenen Server zu hosten, wie dies bei Bildern normalerweise der Fall ist. Speichert man Videos über die eigene Webseite, gibt es oft Beschränkungen des Hosting-Anbieters. Denn hochauflösende Videos benötigen viel Speicherplatz, Bandbreite und bei Streaming auch andere Server-Ressourcen. Daher wird oft auf spezielle Dienstleister für Video-Hosting zurückgegriffen. Bekannte Anbieter sind beispielsweise WISTIA, VIMEO, oder eben auch YouTube. 

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, die technisch etwas anspruchsvoller sind, aber je nach Einsatzgebiet die bessere Lösung bieten. Dazu werden wir aber zu gegebener Zeit einen separaten Beitrag erstellen.

Ein spezielles Thema sind Videos die via Handy aufgerufen werden (Mobile-Integration). Dort sollten Videos stets durch den Besucher gestartet oder durch Bilder ersetzt werden. Viele Smartphone-Besitzer haben grosse Daten-Abos inklusive, diese sind mit Videos aber schnell aufgebraucht. Daher sollte die Entscheidung stets beim Benutzer liegen, ob er das Video abspielen möchte. Auch ist Ton nicht immer gewünscht auf mobilen Geräten. Dafür bieten sich Beispielsweise zusätzliche Untertitel an.

Jetzt bist du am Zug

Mit Videos hast du (noch) einen grossen Vorsprung vor der Konkurrenz. Denn viele scheuen sich oder nehmen den geringen Mehraufwand nicht in kauf um ein halbwegs brauchbares Video zu erstellen. Hier kannst du mit wenig sehr viel bewirken. 

Achte aber auf jeden Fall darauf, dass du keine „schlechten“ Videos verwendest. Es muss nicht zwingend“professionell“ sein. Aber Videoqualität, Ausleuchtung und Ton müssen von ansprechender Qualität sein. Dies gilt ganz speziell für prominente Videos, die sich jeder Besucher anschauen soll.

Achte bei der Integration in die Webseite auf die Nutzergruppen und optimiere auch die Version für Smartphones. 

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Christian Grundlehner

Christian Grundlehner

Christian ist in die digitale Welt gebohren und Internet-Nutzer der ersten Stunde. Heute hilft er Unternehmen mit besucheroptimierten Webseiten und digitalem Marketing mehr Umsatz zu generieren und Marktleader zu werden (oder zu bleiben).

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