Sobald du eine eigene Webseite aufschaltest, denke an eine Besucherstatistik. Es gibt nichts Wertvolleres, als deine Besucher zu kennen und sogar identifizieren zu können. Was dahinter steckt, erfährst du in diesem Beitrag.

Was bringt Benutzer-Tracking?

Nur mit dem sogenannten Besucher Tracking kannst du erkennen, wer deine Seite besucht und wie damit interagiert wird. Damit hast du folgende Vorteile:

  1. Du kannst deine Webseite nach und nach optimieren.
  2. Du kannst einfacher neue Besucher via Werbeschaltungen auf deine Seite locken.
Du weisst somit, über welche Kanäle die Besucher den Weg zu dir gefunden haben. Kanäle sind beispielsweise Suchmaschinen, Facebook-Posts oder andere Seiten die mit deiner Webseite verlinkt sind.
 
Du kannst sehen, von welchen Regionen aus die Benutzer zugreifen und mit welchen Geräten und Browsern sie dies tun. Diese Informationen sind nützlich für die Gestaltung der Webseite, aber auch für Produkte oder Kommunikationskanäle, welche du anbietest.
 
Wenn du zum Beispiel feststellst, dass vorwiegend Apple-Geräte wie iPhones und iPads auf deine Seite zugreifen, kannst du bereits Eigenschaften deiner potenziellen Kunden ableiten.

So funktioniert Tracking

Damit das Tracking funktioniert, müssen auf deiner Webseite „Code Schnipsel“ hinterlegt werden. Diese bekommst du bei deiner Einrichtung eines solchen Tracking-Dienstes. Sie sind kostenlos. 

Die wohl bekannteste Lösung für Besucher-Tracking ist Google Analytics. Auch wenn du noch nicht auf Facebook aktiv bist, hinterlege den Trackingcode von Facebook, den Facebook Pixel.

Damit hast du die wichtigsten Kanäle abgedeckt und kannst detaillierte Auswertungen deiner Besucher vornehmen. Nun kannst du einzelne Kunden, individuell mit Werbeschaltungen auf Facebook, Instagram, Youtube oder dem Google Ad-Netzwerk erreichen. 

Konkret: Du kannst einer Person, die eine spezifische Produktseite bei dir angesehen hat, eine Werbeanzeige zu dem entsprechenden Produkt einblenden lassen. Die Chance das sich diese Person an dich erinnert und auf die Anzeige reagiert, ist sehr hoch.

Der Grund, wieso du möglichst früh auch den Facebook Pixel installieren solltest liegt darin, um bereits Daten zu sammeln. Facebook merkt sich, welche Personen (mit ihren Interessen etc.) deine Seite besucht haben. Mit diesen Daten kannst du später Werbung bei einer viel grösseren Gruppe an Personen schalten, die hohe Ähnlichkeit mit deinen Webseiten-Besuchern haben. Damit wird die Relevanz und die Chance erhöht, dass jemand aus dieser Gruppe an deinem Angebot Interesse hat.

Die Möglichkeiten für Marketingaktivitäten über die oben genannten Kanäle, sind fast unendlich. Die Kunst ist, die für deine Zielgruppen geeignete Strategie herauszufinden und zu verfeinern.

Und der Datenschutz?

Beim Einsatz von Tracking-Code solltest du auf den Datenschutz achten. Die Tracking-Anbieter haben Funktionen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. 

Zum Beispiel ist es möglich den Tracking-Code erst nach explizitem Einverständnis zu aktivieren oder das Tracking kann durch den Besucher aktiv deaktiviert werden. 

Die technischen Möglichkeiten sind vielfältig und die konkrete Umsetzung ist vom Einzelfall abhängig. 

Los geht's!

Jetzt bist du am Zug!

Erstelle dir zuerst einen Google Analytics-Account. Nach Abschluss der Konfiguration erhältst du deine Tracking-ID mit Informationen, wie du diese auf deiner Webseite hinterlegen kannst. Verwendest du WordPress, gibt es Plugins die dabei helfen. 

Anschliessend kannst du über den Facebook Business Manager ein Facebook Pixel Code erstellen, dazu ist ein Facebook-Account nötig. Auch dort bekommst du alle Informationen, wie der Pixel integriert wird. Zu Beginn brauchst du kein „Event-Tracking“. Es reicht, den Pixel-Code zu hinterlegen.

Prüfe , dass die Datenschutzbestimmungen erfüllt werden. Dazu gibt es bei Google und z.T. auch bei Facebook Einstellungsmöglichkeiten. Zum Beispiel, sollte die IP-Adresse des Besuchers, anonymisiert werden. 

Auf der Webseite, bitte einen Hinweis zum Tracking und zum Datenschutz hinterlegen.  Eine Datenschutzerklärung komplettiert das Ganze.

Ist das alles erledigt, bist du perfekt vorbereitet, um dein Geschäft auf digitalem Wege wachsen zu lassen!

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Christian Grundlehner

Christian Grundlehner

Christian ist in die digitale Welt gebohren und Internet-Nutzer der ersten Stunde. Heute hilft er Unternehmen mit besucheroptimierten Webseiten und digitalem Marketing mehr Umsatz zu generieren und Marktleader zu werden (oder zu bleiben).

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